DAC
Digital Audio
Copy, deutsch: digitale Audio Kopie
Bezeichnet den Vorgang bei dem Daten von einer CD in digitaler
Form auf die Festplatte kopiert werden. Dieser Vorgang wird von CD-Rippern
durchgeführt.
DAO
Disk At
Once
Zum Schreiben von Audio-CDs verwendeter Modus. Dabei werden die
Audio-Tracks so auf die CD geschrieben, dass diese als Audio-CD problemlos
nutzbar ist.
Database
Elektronische Datenbank mit raschem Zugriff und platzsparender Aufbewahrung
großer Datenmengen für viele Anwender oder Programme.
Database Marketing
Vorgehen, durch Analyse und Aufbereitung der Informationen in einer bestehenden Kundendatenbank, in Echtzeit für jeden Kunden ein individuelles Informations- und Leistungsangebot bereitstellen zu können.
Data Mining
Extraktion von impliziten, noch unbekannten Informationen aus Rohdaten. Dazu sollen Computer in die Lage versetzt werden, Datenbanken automatisch nach Gesetzmäßigkeiten und Mustern zu durchsuchen und als Ergebnis aussagekräftige Informationen zu liefern.
Data Warehouse
Sammlung aller relevanten Daten im sogenannten "Daten Warenhaus" oder in einem Daten Container, damit diese dann per Data Mining oder mit anderen Analysemethoden und -tools analysiert, aufbereitet und ausgewertet werden können.
Datei
Zusammengehörende Daten, die mit einem Anwendungsprogramm erstellt und unter einem eindeutigen Namen auf dem Datenträger gespeichert werden.
Dateierweiterung
Bei Dateinamen die Erweiterung hinter dem Punkt. Z.B.: TXT, DOC, HTM oder HTML, DWG...
Dateiformat
Festlegung, wie Texte, Bilder usw. in einer Datei abgelegt werden. Je nach
Dateiformat können bei Bildern auch Alphakanäle mitgespeichert werden. Zudem
komprimieren manche Formate die Bilddatenmenge.
Dateigröße
Die Dateigröße repräsentiert die Menge an Bits und Bytes einer Datei. Sie ist
ausschließlich abhängig von Art der Information - Text, Grafik, Foto, Audio,
Video - und ob sie einer Kompression unterzogen wurde. Die Dateigröße ist
einfach berechenbar und bestimmt den Speicherbedarf. Sie kann je nach Art der
Information einige wenige Kilobyte, Megabyte oder auch Gigabyte betragen.
Dateiname
Komplette Bezeichnung einer Datei, bestehend aus dem eigentlichen Dateinamen und
der durch einen Punkt getrennten Dateierweiterung.
Dateisystem
Das Dateisystem ist der Teil des Betriebssystems, der Dateien verwaltet.
Dateitransfer
Übertragen von Dateien - z.B. von einem Computersystem auf ein anderes.
Dateiverknüpfung
Logische Verbindung in Windows zwischen einer Dateierweiterung und einem Anwendungs-Programm. Dieses ermöglicht beim Öffnen einer Datei (per Doppelklick bei der Dateiauswahl) den automatischen Start des zugehörigen Programms.
Dateiverzeichnis
Logische Einteilung auf dem Datenträger (z.B. projektbezogen), damit Daten auf dem Datenträger sortiert gespeichert werden können, um diese bei Bedarf schnell wiederfinden zu können.
Datenaustausch
Allgemeine Bezeichnung für den Austausch von Daten zwischen Programmen auf einem
PC.
Datenbank
Im allgemeinen ist mit einer Datenbank eine Sammlung von Daten gemeint, die
miteinander in Beziehung stehen. Über Datenbanken werden Aufträge,
Kundenadressen, Bilder oder Archivinformationen verwaltet.
Datenfernübertragung
Sammelbegriff für den Datenaustausch zwischen zwei Rechnern über größere Entfernung. Die Übertragung erfolgt unter anderem über das Telefonnetz, das Internet per FTP oder Datex-P.
Im Bereich lokaler Netzwerke (LAN) wird dieser Begriff nicht verwendet. Hier spricht man einfach von "Datenübertragung".
Datenformat
Jedes Programm enthält eine bestimmte Definition, die bestimmt, wie die anfallenden Daten gespeichert werden. Ein Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen ist nur möglich, wenn diese das entsprechende Datenformat verstehen / importieren können. Ansonsten müssen Konvertierungsprogramme dazwischen geschaltet werden.
Datenimport
Einfügen von Daten in eine Anwendung, die mit einem anderen Programm erstellt wurden.
Datenintegrität
Bezeichnung für den ordnungsgemäßen Zustand von Daten.
Datenkompression
Anwendungsbeispiel: Bei digitalem Video fallen enorme Informationsmengen an.
Ohne Maßnahmen zur Datenreduktion füllt ein 90-min-Spielfilm über 120 GByte (1
GByte = 1000 MByte, 120 GByte sind ca. 200 volle CDs). Für CD-ROM-Laufwerke ist
der Umgang mit diesen enormen Datenmengen nicht praktikabel. Um der gigantischen
Datenflut Herr zu werden, speichern entsprechende Verfahren (z.B. MPEG) u.a.
nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild. Dadurch
ergibt sich eine Reduktion auf etwa 0,7% der ursprünglichen Datenmenge.
Datenkonvertierung
Texte, Grafiken u.a. werden in bestimmten Datenformaten gespeichert. Um mit "fremden" Daten umgehen zu können, müssen diese dem eigenen Format angepaßt werden - also durch Übersetzung konvertiert werden.
Datenmodell
Auch "Datenbankmodell". Ordnungsvorstellung zur Strukturierung der Daten in einer Datenbank.
Datentransfer
Die Datentransferrate ist die Geschwindigkeit, mit der die Festplatte Daten liefert. Als interne Datenrate bezeichnet man das Tempo, mit dem Daten zwischen Speichermedium und Schreib-/Lesekopf übertragen werden.
Dead Link
Ein nicht mehr funktionierender – also toter Link.
Decoder
deutsch: Dekodierer
Programm zum dekomprimieren (entpacken) von Audiodaten, die in
komprimierter Form vorliegen (z.B. von MP3 in WAV).
Deep Web
Teil des World Wide Web, der bei einer Recherche über normale Suchmaschinen nicht auffindbar ist. Das Deep Web besteht zu großen Teilen aus themenspezifischen Datenbanken (Fachdatenbanken) und Webseiten, die erst durch Anfragen dynamisch aus Datenbanken generiert werden.
Default
...bezeichnet einen ursprünglichen "Ausgangs- oder Lieferzustand". So kann man
in vielen Programmen individuelle Einstellung vornehmen, um die Software an
seine Bedürfnisse bzw. an die Anforderungen eines bestimmten Computers
anzupassen. Wurden solche Grundeinstellungen verändert, bedeutet "Default", dass
man alle persönlich geänderten Werte wieder auf den ursprünglichen Zustand
zurücksetzen kann.
Del.icio.us
Webanwendung für Social Bookmarking, die es dem Benutzer ermöglicht, eine persönliche Sammlung von Lesezeichen anzulegen und diese mit Schlagwörtern und Tags zu versehen. Diese ist im Allgemeinen sichtbar, einzelne Lesezeichen können jedoch auch als privat gekennzeichnet und damit von einer Veröffentlichung ausgeschlossen werden.
Dialer
Kleine Programme, die es dem Computer-Anwender erleichtern sollen, eine gewünschte Onlineverbindung herzustellen. Immer häufiger wird diese Technik aber auch missbraucht, um Online-Verbindungen ungewollt herzustellen und über teure Mehrwertdienste-Nummern abzurechnen. Die notwendigen Software-Routinen fängt sich der User zuvor als Computervirus ein.
Digg
Anbieter von Social Bookmarks, der sich auf jede Art von Nachrichten, Videos und Podcasts spezialisiert hat. Dabei werden Verweise auf Neuigkeiten (Blog-Einträge, Pressemitteilungen oder Nachrichten) von Benutzern mit Titel, Beschreibung und Kategorie eingestellt und können von anderen Benutzern bewertet werden.
Digitale Signatur
Soll elektronische Dokumente, die über das Internet versendet werden, fälschungssicher machen. Nutzer, die beispielsweise falsche Angaben bei Online-Einkäufen machen, können mit Hilfe der digitalen Signatur identifiziert werden.
Directory
Englische Bezeichnung für "Verzeichnis", gemeint ist in der Regel ein
Dateiverzeichnis.
Diskette
Eine flexible, beschichtete Kunststoffscheibe in einem mehr oder weniger stabilen Gehäuse - nicht selten auch als "Floppy" oder "Floppy-Disk" bezeichnet.
DIVX
Das DivX-Format basiert auf dem Microsoft-Codec MPEG4 und kann Filme mit hoher
Qualität bei Bitraten von nur 1'300 KBits/sec. speichern.
DMB
Digital Multimedia Broadcasting
Rundfunkübertragungssystem für Sendungen auf mobile Endgeräte.
Dokument
Bezeichnung für eine Datei, die Daten enthält und bei der bekannt ist, mit welchem Anwendungsprogramm diese Daten bearbeitet werden können.
Doppelklick
Zwei Mausklicks innerhalb einer Zeitspanne, die z.B. in der Systemsteuerung von Windows festgelegt werden kann. Öffnet ein Dokument oder Programm.
Download
Bezeichnung für das Herunterladen von Daten aus einem Kommunikationssystem wie
dem Internet. Bei einem Download werden Programme oder Dateien auf den eigenen
Computer übertragen.
Draft
Wörtlich: "Entwurf"
Spezielle Art eines Ausdrucks, bei dem die Qualität durch gezieltes Weglassen von Bildpunkten vermindert wird, was die Druck-Geschwindigkeit erhöht und die Druckkosten senkt.
Drag and Drop
Wörtlich: Ziehen und Fallen lassen
Technik in Windows, um einzelne Teile von Dokumenten mit der Maus markieren, mit gedrückter linker Maustaste in das Fenster einer anderen Anwendung ziehen und dort fallen lassen zu können. Der Text wird dann genau an der Stelle eingefügt, an dem sich der Mauszeiger befindet. Diese Methode nennt sich "Drag & Drop" und ist der einfachste Weg, Daten zwischen zwei Anwendungen auszutauschen.
DRM
Digital Rights
Management
Kopierschutz für WMA-Dateien. In Online-Musikshops erworbene
Musik verfügen meist über diesen Kopierschutz, womit die Dateien beispielsweise
nur begrenzt oft gebrannt, kopiert oder auf andere Geräte übertragen werden
können.
DSL
Digital Subscriber
Line
Sammelbegriff für eine Technologie zum Transport großer
Datenmengen über Kupferleitungen (Telefonleitungen).
Dubbing
Dubbing ist die englische Bezeichnung für die Technik des Nachvertonens,
korrekter für das Verdoppeln. Beim Dubbing werden mehrere bereits vorhandene
Audiospuren zu einer zusammengemischt, um dadurch freie Audiospuren für die
Nachvertonung zu gewinnen.
DV
Digital Video
Digitaler Videostandard für den Consumer-Bereich.
DVB
Digital Video
Broadcasting
Europäischer Standard zur Übertragung digitaler Fernsehdaten
über Satellit (DVB-S), terrestrisch über Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C). Im
Aufbau ist auch DVB-H (Handy) für Fernsehempfang auf Mobiltelefonen. Bis 2010
sollen sämtliche Fernsehsignale in Deutschland digital übertragen werden.
DVD
Digital Versatile
Disc oder Digital Video
Disc
Die DVD hatte vor einigen Jahren mit großem Erfolg die
Videokassette abgelöst, inzwischen arbeiten die Hersteller schon an ihren
Nachfolgern HD-DVD und Blue-Ray. Auch heute können sich die Hersteller nicht auf
einen gemeinsamen Standard einigen. Die verschiedenen Formate der DVD (DVD+RW,
DVD-RW und DVD-RAM) werden jedoch inzwischen von den meisten Abspielgeräten
problemlos gelesen.
DVI
Digital Video
Interface
Digitale Schnittstelle für Videosignale. Der Ton wird dabei
über einen extra Eingang übertragen. Die hochauflösenden (HD) Formate setzen
allerdings auf den neuen Eingang HDMI.
Dynamisches Internet
Statische Internetseiten sind bei jedem Aufruf gleich und verändern sich nie. Dynamische Internetseiten dagegen werden für jeden Nutzer neu aus den verschiedensten Datenbanken und Quellen zusammengestellt.