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Lab

Lab ist die Abkürzung für Laboratorium. Die Web-Entwickler stellen hier ihre neuesten Ideen und Phantasien vor. In der Regel sind solche Projekte noch fehlerhaft und unausgereift. Die Nutzer können Verbesserungsvorschläge einreichen, die in den weiteren Entwicklungsprozess einfließen können.

LAN

Local Area Network
Ein LAN ist ein lokal angelegtes Netzwerk, im Gegensatz zu WAN, das überregional  Arbeitsstationen und Netzwerke verbindet. "Lokal" bezieht sich in diesem Sinne auf einen gemeinsamen Standort, wie beispielsweise ein Firmengelände oder einen Raum.

Laptop

Ein Laptop ist ein tragbarer Computer, der oft auch als "Notebook" bezeichnet wird. Durch die sehr kompakte Bauweise und dem integrierten Display sind Laptops teurer als übliche Computer, stehen diesen aber in der Leistungsfähigkeit nicht nach. Der Name stammt aus dem Englischen und soll verdeutlichen, dass ein solcher Computer auch auf dem eigenen Schoß betrieben werden kann (Laptop = Schoßoberfläche).

LastFM

Open Source Framework für Microblogging. LastFM ist der deutsche Marktführer für das legale Online-Sharing von Musik. LastFM besticht besonders durch seine Offline-Tools, die dank „Google Gears“ auch ohne Internetanschluss die LastFM-Funktionen nutzbar machen. Ein weiteres Highlight des Dienstes sind die Plugins zur Integration eigener Hitlisten und Player in alle gängigen Weblog-Systeme.

Laufwerk

Gerät, das Speichermedien wie Disketten oder Festplatten beschreiben und lesen kann.

Life Stream

Wenn Nutzer ihr Leben (oder bestimmte Sparten wie das Berufsleben) online dokumentieren, spricht man von einem Life Stream. Dies kann in Blogs und Social Networks geschehen, oder aber im Schöpfer des Genres, Twitter. Life Streams können leicht daran erkannt werden, dass ihre Inhalte weitestgehend uninteressant für Außenstehende sind. Life Streams werden häufig von mobilen Geräten (Smartphones) aus mit Inhalten versorgt, da diese meist näher am Alltag sind als herkömmliche Computer.

Line-In

Anschluss für externe Audioquellen. Soundkarten am Computer verfügen in der Regel über einen Line-In. Zudem verfügen einige MP3-Player über einen solchen Anschluss, um beispielsweise eine Stereoanlage anzuschließen und dort abgespielte Musik aufzuzeichnen.

Line-Out

Anschluss an der Soundkarte des Computers oder eines MP3-Players, um beispielsweise Lautsprecher anzuschließen.

Link

Englische Bezeichnung für Verknüpfung oder Verbindung. Verbindung zu Daten, die sich in einem anderen Programm oder Dokument befinden. Diese interne Verknüpfung der Daten sorgt dafür, daß die Daten mit der Anwendung, in der sie ursprünglich erzeugt wurden, weiterbearbeitet oder automatisch aktualisiert werden können.
Optisch hervorgehoben, dient ein Link - auch Hyperlink genannt - als Querverweis zu einem anderen Dokument innerhalb des eigenen Servers oder auf Fremdangebote. Links werden mit Hilfe von Ankern (Anchors) verknüpft.

Link Love

Das freiwillige Verlinken von Blogs, die man gut oder nützlich findet.

Link-Popularity

Damit bezeichnet man die Häufigkeit, mit der eine Web-Site bei anderen Web-Angeboten verlinkt wird. Für das Ranking bei Suchmaschinen wird diese Link-Popularity immer wichtiger. Mit diesem Konzept wollen sich Suchmaschinen gegen Spamming wehren und bessere Suchergebnisse liefern, denn sie verstehen die Verlinkung im Web als Qualitätskriterium.

Linux

Linux ist ein unix-ähnliches Open-Source-Betriebssystem. Das heißt, der Programmcode ist jedermann zugänglich und darf beliebig verändert werden. Linux wurde von dem Finnen Linus Thorvalds Anfang der Neunziger Jahre auf der Basis von Minix, einer Unix-Variante, entwickelt. Wegen seiner hohen Laufstabilität und Netzwerkfähigkeiten wird es häufig auf Servern eingesetzt. Mittlerweile werden von verschiedenen Firmen Distributionen herausgegeben, die sich durch einen großen Funktionsumfang mit vielen Zusatzprogrammen auszeichnen. Zu den bekanntesten zählen SuSE und Red Hat.

Liquid Audio

Kommerzielles Verfahren, um Musik über das Internet kostenpflichtig zu verbreiten. Liquid Audio ist wie MP3 ein Kompressionsverfahren, welches bei vergleichbarer Qualität etwas größere Dateien erzeugt als MP3.

Lizenz

Berechtigung zur Nutzung von Software. In der Regel wird die Lizenz mit dem rechtmäßigem Kauf von Software erworben.

Logfile

Protokolldatei. So wird beispielsweise bei nahezu jedem Internet-Angebot in einem Logfile festgehalten, wer wann auf welche Seite zugegriffen hat. Diese Angaben sind Grundlagen für die Auswertung von Pageviews und Visits, die Aufschluss über den Nutzungsgrad eines Angebotes geben.

Login

Vorgang um Zugriff auf einen FTP Server zu bekommen. Dabei werden meist Benutzername und Passwort abgefragt oder bei einem anonymous Login keine weiteren Daten.

Logout

Englische Bezeichnung für Abmelden. Beenden der Verbindung zu einem fremden Computersystem, Gegenteil von Login.

Lokalisierung

Anpassung einer internationalen Software auf die Sprache, Standards und Normen eines bestimmten Landes oder einer Region.

Long Tail

Von Chris Anderson im Jahr 2004 entwickelte Theorie, die besagt, dass Produkte, die zuvor nur wenig Beachtung gefunden haben, in Zeiten von Web 2.0 zunehmend kommerziellen Erfolg feiern und damit häufig ihr Nischendasein beenden.

Loop

Musik, die sich wie eine Schleife wiederholt. Das Ende einer solchen Schleife mündet im Anfang der Schleife, so dass beim Zuhörer der Eindruck entsteht, es handle sich um ein zusammenhängendes Stück.

Lossless-Formate

Eine Alternative zum WAV-Format, um Musik von CDs ohne Qualitätsverlust auf der Festplatte zu speichern. Lossless-Formate komprimieren die Dateien - im Gegensatz zu Lossy-Formaten - ohne Verlust, brauchen dabei jedoch weniger Speicherplatz. Die komprimierten Dateien lassen sich jederzeit wieder ins WAV-Format umwandeln. Die gebräuchlichsten Formate in diesem Bereich sind APE und FLAC. Der Nachteil dieser Formate ist jedoch, dass sie trotz Komprimierung aufgrund ihrer Größe für Portable Player ungeeignet sind, abgesehen davon werden sie von den meisten MP3-Playern ohnehin nicht unterstützt.

Lossy-Formate

Audioformate mit einer relativen geringen Dateigröße. Bei der Komprimierung der Rohdateien in Lossy-Formate werden Frequenzen, die der Mensch ohnehin nicht hören kann, abgeschnitten. Des Weiteren werden Töne, die von anderen, lauteren Tönen überlagert werden, herausgefiltert. Somit können jedoch die originalen Rohdaten nicht wiederhergestellt werden, man spricht daher auch von verlustbehafteten Formaten. Der Laie hört jedoch meist keinen oder kaum einen Unterschied zwischen dem verlustbehafteten Format und der Rohdatei. Das gebräuchlichste Format hierbei ist MP3, welches derzeit von jedem MP3-Player unterstützt wird. Andere gängige Formate sind beispielsweise WMA oder OGG.