Tunebite

Dezember 2006, PC Welt, Zitate und Auszüge aus dem Workshop: 

"Sie hören gerne unterwegs Musik und möchten den MP3-Player laufend mit neuen Liedern aus Ihrer Sammlung auf dem PC füllen. Wir sagen, wie Sie die beste Qualität herausholen und ihre Songs bequem verwalten.

Musik überall

Welche Audioformate klingen gut und sparen trotzdem Platz? Wie bringen Sie den MP3-Player dazu, DRM-geschützte Songs abzuspielen?  ...

Die bevorzugten Formate

Das Futter für den MP3-Player muss im passenden Audioformat vorliegen. Mit MP3 und WMA kommen in der Regel alle Player und deren Software zurecht. Etliche Geräte, etwa von Cowon und Philips, unterstützen zudem WAV. Rarer sind mobile Player, die auch weniger gebräuchliche Formate wie Ogg Vorbis und Flac beherrschen. Ogg Vorbis unterstützt etwa der MP-500 von Teac... Der iAudio X5 von Cowon meistert Ogg Vorbis und Flac ... Einige Hersteller haben eigene Formate entwickelt, Sony etwa Atrac 3 und Apple AAC. Manche Geräte anderer Hersteller unterstützen diese auch...

Player verschmäht DRM-Songs

Ungeschützte Musikstücke und Songs von kopiergeschützten Audio-CDs akzeptieren die meisten mobilen Player anstandslos. Die Software etlicher Player verhält sich jedoch äußerst  restriktiv, sobald sie auf ein DRM-geschütztes Stück stößt...

So lösen Sie die DRM-Blockaden

Es gibt Wege, den DRM-Schutz von Musikstücken zu entfernen und diese Songs auch auf widerspenstige MP3-Player zu übertragen. Alle hier vorgestellten Lösungen sind legal. Denn sie erstellen quasi eine analoge Kopie und umgehen so keinen digitalen Kopierschutz. Die Anleitungen setzen aber voraus, dass Sie die Lizenz für die Songs besitzen, sprich: Sie können die Lieder etwa mit dem Windows Media Player abspielen.
Tipp: Wer regelmäßig Ärger mit DRM-Dateien hat, sollte bereits im Online-Musik-Shop nach Liedern im MP3-Format Ausschau halten und diese herunterladen. Denn MP3-Dateien haben keinen Kopierschutz...

Schutz komfortabel entfernen

Haben Sie zahlreiche DRM-geschützte Lieder, sollten Sie ... investieren und ... Tunebite ... installieren. Das Tool zeichnet Lieder auf und gibt sie wieder. Es wandelt in einem Rutsch beliebig viele Songs in ein anderes Format um. Darüber hinaus integriert es gleich Song-Infos wie Titel und Interpret. Um die Dateien ins MP3-Format zu konvertieren, benötigt Tunebite einen kostenfreien Encoder, den Sie über das Programm problemlos aus dem Internet herunterladen und dann einbinden können.

Und so entfernen Sie mit Tunebite den DRM-Schutz: Laden Sie im linken Fenster die Dateien, von denen Sie ungeschützte Kopien erstellen wollen. Klicken Sie auf Optionen. Im Ordner Audiodateiformat legen Sie das spätere Dateiformat fest, etwa MP3. Unter Ausgabeordner wählen Sie den Zielordner und die Dateizusätze (Track-Nummer, Künstler, Album). Legen Sie unter Highspeed digital Dubbing noch die Aufzeichnungsgeschwindigkeit fest. Mit Go starten Sie die Konvertierung.

Der Allrounder: MP3

Wollen Sie ein platzsparendes, gängiges Kompressionsformat, das Sie mit fast allen Hard- und Software-Playern wiedergeben können, dann ist MP3 ideal für Sie .. Es basiert auf einer verlustbehafteten Audio-Kompression. Dabei analysiert ein MP3-Encoder die Audiodatei und entfernt hohe und tiefe Frequenzen, die das menschliche Ohr laut Hörversuchen nicht wahrnimmt. Wie sehr sich eine MP3-Datei in puncto Klangqualität vom Original unterscheidet, hängt allerdings stark von der Datenrate ab, die Sie beim Encodieren wählen: 128 KBit pro Sekunde eignen sich für Musik mit geringer Dynamik. Für Hi-Fi-Klang sollten Sie zumindest 192 KBit pro Sekunde wählen. Rippen Sie Aufnahmen mit einem großen Klangspektrum und hoher Dynamik, etwa klassische Musik, sind 256 oder 320 Kbit pro Sekunde empfehlenswert. Dabei gilt: Je höher die Datenrate – also je niedriger die Kompression -, desto mehr Speicher belegt der Song auf der Festplatte.

Alternativen zu MP3

Ogg Vorbis und das seltener verwendete Musepack basieren wie MP3 auf der verlustbehafteten Audiokompression, wobei Ogg Vorbis ein Open-Source-Codec ist, so dass auch bei kommerzieller Nutzung keine Lizenzgebühren anfallen. Bei gleicher Datenrate klingen beide Codecs oft besser als MP3-komprimierte Lieder und benötigen zudem weniger Speicherplatz. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Codecs ...
 

Auf einen Blick: Audioformate

AAC (Advanced Audio Coding): Das kommerzielle Dateiformat wird vor allem in Apples Software iTunes eingesetzt. Es gibt verlustbehaftete AAC-Codecs, aber auch verlustfreie Varianten (AAC Lossless). Die Dateien tragen die Endung M4A oder M4P...

MP3 (MPEG 1 Layer 3): Das am weitesten verbreitete Kompressionsverfahren für Audiodateien wurde vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt. Es unterstützt variable und feste Bit-Raten bis 320 Kbit/s. 

Ogg Vorbis: So heißt die Open-Source-Alternative zu MP3. Die Dateien mit der Endung OGG sind bei gleicher Qualität platzsparender, da eine rund 30 bis 50 Prozent niedrigere Bit-Rate als bei MP3 nötig ist.

WMA (Windows Media Audio): Das Microsoft-Format WMA soll bei zwei Dritteln der Bit-Rate dieselbe Qualität liefern wie MP3. Mit Windows Media Audio Lossless existiert auch eine verlustfreie Variante. WMA versieht die Daten auf Wunsch mit einem Kopierschutz. Zum Konvertieren von Musik nach WMA benötigen Sie den kostenlosen Windows Media Encoder.

WAV (Waveform Audio): Das Audioformat wurde von Microsoft entwickelt und erstmalig bei Windows 3.1 eingesetzt. WAV-Dateien unterstützen verschiedene Bit-Raten"