Tunebite & Tagrunner

April 2007, Connect, Auszüge und Zitate aus dem Artikel:

"Was früher das CD-Regal war, ist heute die Festplatte im Computer. Aber wie organisiert man seine MP3s und was ist in Sachen Kopierschutz erlaubt? ...  Ein paar falsch benannte Stücke sind schnell korrigiert, aber was ist mit ein paar Dutzend und wie bearbeitet man bequem und im Idealfall automatisiert ID3-Tags? Und was macht man mit Stücken, die unbekannter Artist, unbekannter Titel heißen? ...

Solange Musik aus illegalen Quellen stammt, handelt es sich meistens um MP3s, was völlig unproblematisch ist. Doch wenn man sich vorbildlich verhält und seine Musik beispielsweise ist Online-Shops kauft, nimmt das Elend seinen Lauf....Alternativ gibt es auch sogenannte Streamripper wie Tunebite... die das Signal an der Soundkarte abfangen und auf der Festplatte speichern. Diese erledigen den Job je nach Ripper und Hardware auch in mehrfachem Tempo. So spart man sich den CD-Rohling...

Es ist ein schleichender Prozess: die Festplatte ist voller Musik, aber die Dateinamen stimmen oft nicht und es fehlt an Überblick...In der normalen Dateiansicht, sieht man den Namen einer Datei...je nach Einstellung mit oder Dateiendung. Bei MP3-Dateien heißen diese ID3-Tags. Es gibt dabei die ältere Version ID3v1 und die neuere Version ID3v2. Die v2-Version bietet mehr Felder und erlaubt längere Einträge, ist also im Zweifel der v1-Variante vorzuziehen. Aber wie geht das?...Wenn Dutzende MP3s falsche oder sinnfreie ID3-Tags haben, ist die Korrektur zu Fuß eine ätzende Angelegenheit. Aber für so monotone Jobs gibt es tolle Programme. Für besonders passionierte Sammler ist der Tagrunner eine tolle Anschaffung. Der kostet zwar 19,90 Euro, lädt aber zu Musikstücken neben den ID3-Tags auch Albumbilder und die Liedtexte auf die Festplatte. Das geht sehr einfach: Im Tagrunner die zu vervollständigenden Musikstücke öffnen, die gewünschten Optionen einstellen und loslaufen lassen. Das klappt bei gängiger Musik recht zuverlässig...