Juni 2006, PCpraxis, Auszüge und Zitate aus dem Artikel:
"Es ist schon ärgerlich, wenn man einen tragbaren
Medienplayer besitzt, aber die eben aus einem Musikshop im Internet
heruntergeladene Datei nicht darauf abgespielt werden kann. Das Digital Rights
Management (DRM) ist in der Regel schuld daran. Dahinter verbirgt sich ein
Verfahren, mit dem die Wiedergabe von Musik oder Videos auf bestimmte
Abspielgeräte beschränkt wird, eine Weitergabe also nicht erfolgen kann. Hinzu
kommt, dass nicht jeder Player mit jedem Dateiformat zurecht kommt. So schön der
Kopierschutz nun für die Musikindustrie ist, für den Anwender bedeutet er, dass
die Kopfhörer stumm bleiben. Es sei denn, die Musik wird – wie der Hersteller
angibt: legal – bei der Wiedergabe gleich wieder aufgenommen. Und genau hier
setzt Tunebite Premium an. Das Programm nimmt kopiergeschützte Musik mit den
Dateiformaten WMA, M4P, AAC... während des Abspielens auf. Die so gewonnen Daten
werden als MP3-, OGG- oder WMA-Dateien abgespeichert. Wo der Haken liegt?
Nirgendwo, im Test funktioniert diese Art der Musikfreigabe einwandfrei.
Auffällig ist, dass die Aufzeichnung mit mehrfacher Geschwindigkeit erfolgen
kann. High-Speed-Digital-Dubbing nennt der Anbieter dieses Verfahren, das gerade
im Batch-Betrieb eine Menge Zeit spart. Da Tunebite auch den Import ganzer
Ordner erlaubt, lassen sich in kurzer Zeit riesige Mengen an Dateien
aufzeichnen. Während der Umwandlung ist es möglich, andere Musikstücke
wiederzugeben, zudem ist per optischer Anzeige eine Kontrolle des Aufnahmepegels
möglich, der über alle Stücke hinweg normalisiert werden kann. Tipp: Für rund 10
Euro mehr gibt es die Tunebite Platinum-Version, mit der auch Video-Dateien wie
AVIs schnell und einfach überspielt werden können."