Konverter 1x1 - Teil 1: Video

Einführung und häufigste Videoformate auf einen Blick

Viele Geräte mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und Wiedergabemöglichkeiten verlangen die passende Lösung

Wer kennt das nicht: den Lieblingssong online gekauft, einen witzigen Videoclip im Internet gesehen, das Musikvideo des Lieblingskünstlers heruntergeladen oder vom Bekannten den Mitschnitt von der letzten Bandprobe erhalten und jetzt hat man eine Datei mit unbekannter Endung die Windows nicht kennt und nicht abgespielt werden kann. Smartphones, iPhone, Tablets, Netbooks, Ultrabooks, MP3-Player, MP4-Player, Xbox 360, Play station, PSP, PDA, iPhone, iPod, iPod, Windows Media Player oder PC Media Center – viele Geräte von denen einige nach ihren ganz speziellen Dateiformaten verlangen.

Audials Software hat als Universalkonverter für alle deine Geräte und Medien die passende Lösung

Audials setzt dabei nicht voraus, dass du Experte in Sachen Codecs bist und genau weißt welche Parameter du auf welche Werte setzen musst, um das optimale Ergebnis für deine Geräte zu erzielen. Am einfachsten ist die Auswahl eines der vordefinierten Universal-Profile. Je nach gewähltem Profil wird die Konvertierung mit Einstellungen durchgeführt, die in den meisten Fällen zu guten Ergebnissen für den selektierten Anwendungsfall führen. 

Viele unterschiedliche Videoformate - wir sagen dir für welchen Anwendungsfall welches Format gedacht ist

Es gibt eine so große Anzahl von digitalen Videoformaten, dass es für den Nutzer oft schwierig und verwirrend ist, das richtige Format für den gewünschten Zweck zu finden. In einem kurzen Überblick erklären wir die wichtigsten und gängisten Formate und wofür sie besonders gut geeignet sind.

Die Arbeitstiere unter den Videoformaten für den PC

WMV
WMV (Dateiendung: .wmv) ist die Abkürzung für Windows Media Video und ein von Microsoft entwickeltes Videoformat. Das klassische Videoformat für den Windows PC. Neben dem Windows Media Player und vielen anderen Software-Playern beherrschen auch einige eigenständige Hardware-Abspielgeräte das Dekodieren von WMV-Dateien. Das Format zeichnet sich besonders dadurch aus, dass bei relativ kleinen Dateien, dennoch eine sehr hohe Qualität vorliegt und so auch Filme mit guter Auflösung möglich sind.
MPEG 1 und 2
Das von einer Expertengruppe entwickelte MPEG 1/ 2-Format (Moving Pictures Experts Group; .mpg) verwendet ein standardisiertes Komprimierungsverfahren. MPEG-Filme weisen bei kleinen Dateien eine gute Qualität des Bildes auf, wobei MPEG 2-Dateien den MPEG 1-Dateien hierbei überlegen sind.
XVID/ DIVX
XviD ist ein Open-Source-MPEG-4-Video-Codec, der ursprünglich auf dem OpenDivX-Quellcode basierte. Der zugrunde liegende Quellcode von OpenDivX stammte wiederum aus der MPEG-4-Referenzimplementierung des EU-Projekts MoMuSys. Das XviD-Projekt wurde von mehreren freiwilligen Programmierern gestartet, nachdem der Quellcode von OpenDivX geschlossen wurde. Auch der Name des Projekts ist eine Anspielung darauf (XviD ist DivX rückwärts). Durch den unverschlüsselt veröffentlichten Quelltext von OpenDivX bekamen die Programmierer nun die Möglichkeit, den Codec in den grundlegenden Eigenschaften zu verändern und zu optimieren. Zusammen mit DivX, Nero Digital und HDX4 ist dieser Codec der bekannteste MPEG-4-Encoder.

Für mobile Geräte optimierte Videoformate

MPEG 4
Das MPEG 4-Format (Moving Pictures Experts Group; .mp4) verwendet ein standartisiertes Komprimierungsverfahren. Das Videoformat weist eine sehr gute Bildqualität bei sehr kleinen Dateien auf. Es erfordert jedoch eine höhere Rechnerleistung, weil die Dateien vor dem Abspielen zunächst entpackt werden müssen. MP4 wird häufig bei mobilen Geräten benutzt.
3GP
3GP ist ein Videoformat für mobile Geräte und verwendet die Endung .3gp. U. a. wird 3GP auch für Videoinhalte in MMS-Nachrichten verwendet. Der PC kann 3GP mit QuickTime oder Windows Media Player abspielen.

Videoformate für das Internet

FLV
Das FLV-Format (Flash Video; .flv oder .swf) ist ein Containerformat, das von Adobe Systems entwickelt wurde. Es wird hauptsächlich für die Übertragung von Videoinhalten im Internet genutzt und kann mit dem Adobe Flash Player abgespielt werden. Videos als FLV-Dateien in einer SWF-Datei eingebettet eigenen sich vorallem für Internetseiten.
WebM
Dieses offene Videoformat wurde von Goggle entwickelt und ist vor allem bei Videos und Clips im Internet sehr häufig zu finden. So werden z. B. Videos bei YouTube und der Tagesschau in WebM angeboten und abgespielt. Die Browser Firefox, Chrome, Opera sowie Internet Explorer unterstützen WebM.

Videoformate für Kinofilme

MKV
MKV (Matroska Video; .mkv) ist ein offenes Standard-Videoformat, dass besonders im Internet bei Videos mit hoher Auflösung verwendet wird. Es handelt sich um ein Container-Format, der sowohl Videos als auch Untertitel und andere Videofunktionen in einer Datei enthalten kann.
H.264
H.264 ist ein Format für hochauflösende Videos, wie z. B. BluRays.

Spezielle Videoformate von und für Apple

MOV
MOV ist die Abkürzung für Movie (.mov) und bezeichnet ein Videodateiformat von Apple, welches auf QickTime-Standard basiert. Die Vor- und Nachteile sind sind mit denen von MPEG 4-Dateien vergleichbar: hohe Qualität, kleine Dateien, aber auch höhere Anforderungen an die Rechnerleistung.
M4V
Das M4V-Format (.m4v) wurde von Apple entwickelt und ist dem MP4-Format sehr ähnlich. Das Video-Standardformat kommt besonders bei Videodateien auf iTunes vor.

Klassiker aus dem Home Video Bereich

AVI
Das AVI-Format (Audio Video Interleaved; .avi) wurde ebenfalls von Microsoft entwickelt. Das Format ist im Hardware- und Softwarebereich sehr stark verbreitet und kann daher von den meisten Programmen und sogar DVD-Playern abgespielt werden. Auch viele Digitalkameras zeichnen Videos als AVI auf. Der Nachteil dieses Videoformates liegt in dem benötigten sehr hohen Speicherbedarf, der bis zu 20fach höher liegt als beispielsweise bei einer komprimierten WMV-Datei.
DV
DV ist die Abkürzung für Digital Video und der Oberbegriff für den DV-Standard, der 1994 eingeführt wurde. Es umfasst die Kassettenformate DV, MiniDV, DVCAM, Digital8, HDV, DVCPro, DVCPro50 und DVCProHD.

Konvertieren in der Online Hilfe von Audials 11

Zur Bedienung des Konverters findest du weitere Informationen in der Online Hilfe. Mehr

Audials Experten Modus

Neben vordefinierten Universalprofilen bietet Audials auch Raum für individuelle Einstellungen

Individuelle Einstellungen beim Konvertieren von Audio und Video-Dateien

Im Expertenmodus kannst du  in Audials One, Audials Tunebite sowie Audials Moviebox deine eigenen Profile erstellen, optimal abgestimmt auf die Leistungsfähigkeit deines Zielgerätes. Wähle den passenden Container und den Codec, der die besten Ergebnisse liefert. Stelle die gewünschte Bitrate und für Videos die Framerate und -größe ein. Alles genauso wie du es willst. Audials setzt dir keine Grenzen in den Optimierungsmöglichkeiten bei der Konvertierung. Dabei kannst du entweder vorhandene Profile als Basis für dein Profil kopieren und verändern, oder von Grund auf dein eigenes Profil zusammenstellen. Unter anderem die folgenden Parameter können individuell festgelegt werden:

Container

Der Container bezeichnet das Ausgabeformat und die Dateiendung der konvertierten Audio- oder Videodatei. Zur Wahl stehen unter anderem AVI, MP4, WMV für Videos und MP3, WMA, OGG etc. für Audiodateien.

Codec

Der Codec legt fest, wie der Inhalt der Datei abgelegt wird. Es wird unterschieden zwischen Audio- und Videocodecs, die jeweils angegeben werden müssen. Beispielsweise kann in einer MP4 Datei ein MPEG-4 Codec für den Videokanal und ein AAC Codec für den Audiokanal verwendet werden. Nur mit den richtigen Codecs kann die Ausgabedatei auf den Wiedergabegeräten abgespielt werden.

Bitrate

Sowohl bei Audio- als auch Videoformaten können mit der Bitrate die Qualität und Größe der Ausgabedateien eingestellt werden. Mögliche Audio Bitraten: 24-320 kbps. Mögliche Video Bitrate: 64-29.040 kbps. Alternativ kann in beiden Fällen auch die Originalbitrate beibehalten werden. Variable Bitraten werden selbstverständlich auch unterstützt.

Bildgröße

Mit der Bildgröße (engl. frame size) wird die Auflösung der Ausgabedatei für das Endgerät passend eingestellt. Das einstellbare Spektrum reicht von einer  Pixelauflösung von 128x96 über verschiedene Abstufungen bis zu 1920x1080 (FullHD) Pixel. Das Beibehalten der Originalgröße oder individuelle Größen sind ebenfalls möglich.

Bildwiederholrate

Die Bildwiederholfrequenz (engl. frame rate) steht für die Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde. Als Standard sind 25 fps (Frames pro Sekunde) konfiguriert. Die Bildwiederholrate kann individuell zwischen 6 und 60 fps eingestellt werden.

Achtung aufgepasst! Konverter 1x1 Teil 2 nicht verpassen!

In der nächsten Ausgabe gehen wir speziell auf die Audio-Dateiformate von Musik und Hörbüchern und Audio-Streaming von Musikdiensten mit Audials Tunebite Premium, Platinum sowie Audials One ein. Verpasse also nicht den nächsten Audials Informer Newsletter per Email oder über den Audials Notifier!