Oktober 2007, freenet, Videoraptor, Zitate und Auszüge aus dem Artikel:
"Mit dem Videoraptor können Sie nicht nur Musikvideos, sondern auch andere Clips und sogar MP3-Dateien kostenlos aus dem Internet herunterladen. Die Software ist eine Metasuchmaschine, die bekannte Portale wie YouTube, Yahoo oder Clipfish nach Audio- und Videodateien durchsucht und per Mausklick im gewünschten Format auf die Festplatte packt. Neben dem Konverter ist außerdem eine Brennsoftware, ein Klingeltongenerator und eine Synchronisationsfunktion für MP3-Player dabei. Wir haben die Software getestet.
Im Vergleich zur ersten Version hat sich beim Videoraptor 2 von RapidSolution (Download) nicht nur das Design geändert. Zwar sucht die Software nach wie vor nach Musikvideos, kann nun jedoch zusätzlich auch MP3-Dateien aufspüren. Neu ist außerdem die Konvertierungsfunktion, der Editor für ID3-Tags, Coverbilder und Songtexte sowie ein Tool zum Basteln von Klingeltönen.
Nach der zügigen Installation beansprucht der Videoraptor rund 62 Megabyte (MB) Festplattenspeicher und ist sofort startklar. Das Programm kostet knapp 30 Euro, zusätzlich steht eine kostenlose Demo (Download) bereit. Allerdings beschränkt sich dann die Zahl der Downloads auf fünf Clips von Videoportalen und fünf Musikvideos.
Selbsterklärende Software
Der Videoraptor ist übersichtlich aufgebaut und lässt sich leicht bedienen. Er unterteilt sich in zwei Rubriken, die "Musiksuche" und "Webvideo". Um Musiktitel zu finden, kann entweder das sehr umfangreiche alphabetische Register genutzt oder der Interpret oder Song direkt eingetippt werden. Der Nutzer kann wählen, ob er nur Videos oder Audiodateien oder beides finden möchte. Anschließend erscheint eine Liste mit Ergebnissen, unterteilt nach Künstler und Titel.
Bei Musikvideos durchsucht die Software die Portale von AOL, Clipfish, CnetTV, MTV, MyVideo, Yahoo, YouTube und OnlineGlotze. MP3-Dateien werden über m.iask, Mp3Realm und ProjektPlaylist ermittelt. Über die Optionen können diese verschiedenen Quellen einzeln an- und abgewählt werden, standardmäßig werden alle durchsucht. Die Liste der verfügbaren Quellen wird laut Hersteller ständig erweitert und bei jedem Start der Software aktualisiert.
Videoclips von Online-Portalen
Über "Webvideo" lassen sich andere Clips von YouTube, Clipfish, Google Video, MyVideo, OnlineGlotze sowie zwei Erotik-Websites herunterladen. Anstelle einer Suche bietet das Programm hier eine Sammelfunktion: Klickt der Anwender auf einen Link zu einem der unterstützten Videoportale, öffnet sich die entsprechende Website im Browser. Unterstützt wird zurzeit nur der Internet Explorer.
Der Videoraptor sammelt nun die Downloadlinks zu allen Clips, die der Nutzer zumindest anspielt, und packt diese in eine Art Verlaufsliste. Anschließend können die gewünschten Videos über die Software ausgesucht und heruntergeladen werden.
Transfer auf den MP3-Player und Klingelton-Funktion
Der Download beginnt nach einem Doppelklick auf den gewünschten Eintrag oder über den entsprechenden Button. Sehr praktisch: Der Anwender kann dabei schon vorher bestimmen, in welches Audio- oder Videoformat die Datei automatisch konvertiert werden soll. Für Musiktitel stehen WMA, Ogg, AAC, M4A und WAV zur Auswahl. Wer Dateien in das MP3-Format umwandeln möchte, benötigt dazu den kostenlosen Lame Encoder, der sich nachträglich in den Videoraptor importieren lässt.
Formatvielfalt
Videos können entweder als WMV, MP4, 3GP oder AVI mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixel gespeichert werden. Wer die Clips nicht nur für den PC, sondern auch gleich für seinen Multimediaplayer herunterladen möchte, kann einstellen, dass die Dateien automatisch in zwei verschiedenen Formaten gespeichert werden.
Über das Optionsmenü kann der Anwender je nach Geschwindigkeit seiner Internetverbindung die höchste Anzahl gleichzeitiger Downloads einstellen. Die maximale Bandbreite liegt bei 500 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s). Künftig wird laut Hersteller zudem die Möglichkeit bestehen, eine Mindestbitrate anzugeben, um nur Titel in der gewünschten Qualität zu erhalten. Direkt neben den Optionen befindet sich die Hilfe, die die wichtigsten Funktionen beschreibt.
Brennprogramm und Klingelton-Tool
Mit der Synchronisationsfunktion können die Downloads bequem auf mobile Geräte wie MP3-Player übertragen werden. Das Programm bietet außerdem einen Player, sodass keine zusätzlichen Video- oder Audio-Applikationen gestartet werden müssen. Über die integrierte Brennsoftware lassen sich die Downloads auf eine Audio- oder Daten-CD kopieren.
Als weiteres Extra steht ein Klingeltongenerator bereit, mit dem sich in drei Schritten Handy-Sounds erstellen lassen. Als erstes wählt der Nutzer einen Musiktitel aus, der sich auf der Festplatte oder auf einer CD im Laufwerk befinden kann. Eine Aufnahme ist als Quelle ebenfalls möglich. Im zweiten Schritt kann angegeben werden, welcher Teil des Liedes später zum Klingelton werden soll. Anfang und Ende lassen sich dabei auch ein- und ausfaden. Anschließend wird das gewünschte Stück geschnitten und wahlweise als MP3, AMR oder MMF abgespeichert...
Fazit
Der Videoraptor 2 wurde im Vergleich zum Vorgänger verbessert und um viele Extras erweitert. Das Programm findet schnell die gesuchten Musikvideos, die dann per Mausklick ebenso zügig auf der heimischen Festplatte landen. Und zwar gleich im Wunschformat: So verdient der Konverter, der viele verschiedene Audio- und Videoformate unterstützt, einen dicken Pluspunkt. Praktisch ist auch die Webvideo-Funktion, die alle angesehenen Clips in einer Liste abspeichert.
... Alles in allem ist der Videoraptor ein nützliches Programm, das dem Anwender viel Arbeit und Zeit beim Suchen und Finden von Videos ersparen kann."
Testurteil: sehr gut
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