Spotify Premium (320 kbps) bei Tunebite nur mit 256 kbps?

      Spotify Premium (320 kbps) bei Tunebite nur mit 256 kbps?

      Hallo,

      kann man bei Tunebite einstellen, dass die Songs von Spotify Premium, die mit 320 kbps gestreamt werden, auch genauso aufgenommen werden? Mein Tunebite 9 konvertiert sie in eine schlechtere Qualität (256 kbps)...
      Bei Spotify macht Tunebite eine Tonaufnahme (so heißt ja auch die Funktion), es weiß nicht, in welcher Qualität der Stream ist. Die Bitrate bezieht sich auf die Dateikomprimierung der Musik wie sie als Daten im Internet übertragen und abgespeichert wird, nicht auf das davon abgebildete Audiosignal. Aufgenommen wir aber letzteres.

      Einmal davon abgesehen setzt auch Du offenbar die Einstellung "Original-Qualität", bei Tonaufnahme kann sie aus genannten Gründen kein sinnvolles Ergebnis liefern, und auch sonst finde ich sie unnötig, verwirrend (offenbar verwirrt sie ja auch gerade Dich) und oft auch faktisch falsch (bei DRM-Datei-Konvertierungen wurde die entstehende datei auch immer mit höherer Bitrate ausgestattet als die Original-Datei, ob das aber tatsächlich so allgemein irgendwie "Qualität" bewahrt - ich zweifle). Ich ärgere mich hier nicht zum ersten Mal über diese Einstellung.
      Was auch immer Du möchtest - fast. Einfach in der Oberfläche unter "Audiodateien" auf das Auswahlfeld klicken, das gewünschte "Format" (z.B. "MP3") und dort die gewünschte Qualität auswählen. Auch wenn dieses Thema mal mit "320 kbps" angefangen hat, ich würde Dir eher zu "192-256 kbps (VBR)" oder "256 kbps (CBR)" raten, den Unterschied wirst Du wahrscheinlich niemals wahrnehmen. Oder aber über "Neues Profil erstellen..." eine eigene Vorgabe machen.

      Entschuldige, genauer kann ich es nicht beschreiben, ich kann Dir nicht über die Schulter gucken und habe keine Ahnung, was Du eingestellt hast, wo Du weißt, was Du einstellen kannst, welche Audials-/Tunebite-Version Du benutzt usw.
      Danke, woof, habe ich gefunden :)

      Noch 2 Fragen:

      1. Mit Tunebite 7 habe ich heruntergeladene Dateien zunächst ins WAV-Format konvertiert, die Qualität war besser als im MP3-Format. Ist das mit meinem neuen Audials Tunebite 9 auch sinnvoll wenn ich per Stream mitschneide, oder soll ich es lieber bei MP3 belassen?

      2. Habe hier im Forum gelesen, dass zur optimalen Aufnahme bei Spotify die Lautstärke in Spotify auf 80% eingestellt werden sollte. Kannst Du das bestätigen?

      Sorry dass ich Dich mit meinen Fragen bombardiere, aber das Streamen ist noch absolutes Neuland für mich :S
      zu 1. WAV oder ähnliches macht meines Erachtens dann Sinn wenn man das Audio noch weiterbearbeitet. Aber WAV hat Nachteile, wenn es "lossless" gespeichert werden soll, dann solltest Du unbedingt FLAC verwenden, denn bei WAV klappt das benennen und taggen (meines Wissens immer noch ) nicht. Aber wie genau weißt Du wovon Du redest, wenn Du "die Qualität war besser" sagst? Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du einen Unterschied hörst im Vergleich zu 256/320 kbps-MP3 (allerhöchstens bei speziell ausgewählten Aufnahmen, z.B. aus der Klassik). Ein wenig auch die Frage, ob Du so viel Festplatte hast für eine größere Musiksammlung nur in FLAC/WAV...
      Um es so zu sagen, wenn man gehoben weiterbearbeiten will (exakt schneiden, zusammenfügen, z.B. mit Audacity), dann ist ein "lossless"/verlustfreies Format zur Aufnahme sinnvoll, die Umwandlung in "lossy"/verlustbehaftete Formate wie MP3 sollte der letzte Schritt der Kette sein. Denn letztere wieder zu bearbeiten und dann neu zu enkodieren führt zu weiterem Qualitätsverlust. Aber auch MP3 kann man noch verlustfrei nachbearbeiten (etwas gröbere Schnitte, Lautstärke in gröberen Schritten mit z.B. mp3DirectCut/MP3Gain). Ich muss aber zugeben, wie Tunebite arbeitet wenn man damit nachbearbeitet, das weiß ich nicht, darum kann ich nicht sagen, ob man mit höheren Qualitätsansprüchen (also man nachträglich Schnitte korrigiert) trotzdem direkt nach MP3 aufnehmen könnte oder nicht. Ich nehme FLAC.

      zu 2. Das hast Du bei mir gelesen, was also soll ich dazu sagen? ;) Es ist aber nur ein Testergebnis, mehrere Aufnahmen mit mehreren Einstellungen und dann die resultierende Lautstärke begutachtet. Die Testdatei war eine der lautesten (bzgl. ReplayGain/Mp3Gain wenn Dir das was sagt), die bei meinen letzten Umwandlungen fand und somit war mein Maßstab zur Bewertung, welche Aufnahme die idealste Lautstärke (ebenso bzgl. ReplayGain/Mp3Gain) hat. Man sollte das zusammen mit den anderen Tipps betrachten, und die machen insgesamt eher nur Sinn, wenn man (wie ich) nachbearbeitet (z.B. mit MP3Gain, foobar2000).

      Insgesamt habe ich eher den Eindruck, Du hast Entscheidungen mit etwas Halbwissen gefällt (z.B. zu WAV), und das ist kein guter Ratgeber. Dann kannst Du genauso gut MP3 mit höherer Bitrate (ab 192 kbps) erstellen und Dich auf Tunebite verlassen. Meine Aufnahmetipps machen nur Sinn wenn man sie versteht und sie im Kontext verwendet. Darum begründe ich meine Entscheidungen dort ja auch, eigentlich stelle ich sie zur Diskussion, es hat nur noch niemand reagiert. (Wobei ich denke, dass was ich an Einstellungen für Spotify vorschlage wohl immer Sinn machen sollten, inkl. der 80%.)

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      Das Thema ist aus 2012, aber die Problematik unverändert. Ich setze ein: Audials Tunebite Platinum 2016, Spotify Premium Account, Windows 10 Pro 64-bit, externes Interface ( Soundkarte) Focusrite Scarlet 2/2.
      Aufnahmen von Spotify werden stets im Audials mit max um die190 kps aufgenommen, obwohl Spotify mit 320 kps streamt. Egal, welches Format ich bei Audials einstelle (M4A 320-exakte Bitrate, M4A ALAC mit bis zu 320 oder FLAC). Bei anderen Soundkarten Recordern habe ich das Problem nicht.
      Hat noch jemand das Problem?
      Gruß Bodo
      Hallo,

      verwendet bitte als Zielformat ein explizit gesetzte Qualität und verlasst euch nicht auf das seltsame „Original-Qualität“. Ich weiß nicht, wie oft ich es noch hier ins Forum schreiben muss, aber solange Audials nicht bereit ist, mir plausibel zu erklären, wie diese Funktion funktionieren soll und wofür das sinnvoll ist, so lange nenne ich das groben Unfug!

      Vgl. Antworten oben bzw. Flac oder mp3

      Falkenried wrote:

      Aufnahmen von Spotify werden stets im Audials mit max um die190 kps aufgenommen, obwohl Spotify mit 320 kps streamt. Egal, welches Format ich bei Audials einstelle (M4A 320-exakte Bitrate, M4A ALAC mit bis zu 320 oder FLAC).

      Solltest Du tatsächlich nicht mehr „Original-Qualität“ eingestellt haben sondern ein explizites Zielformat, dann kann es sich nur um einen Bug handeln und Du solltest Dich an den Support wenden: audials.com/de/kontakt/support_kontakt.html

      Ich bin immer wieder verwirrt, warum Du dann noch erwähnst, dass Spotify mit XYZ kbps streamt, das wäre dann doch egal...

      woof wrote:

      Hallo,

      verwendet bitte als Zielformat ein explizit gesetzte Qualität und verlasst euch nicht auf das seltsame „Original-Qualität“. Ich weiß nicht, wie oft ich es noch hier ins Forum schreiben muss, aber solange Audials nicht bereit ist, mir plausibel zu erklären, wie diese Funktion funktionieren soll und wofür das sinnvoll ist, so lange nenne ich das groben Unfug!

      Vgl. Antworten oben bzw. Flac oder mp3


      Diesen Hinweis verstehe ich nicht, da ich nicht "Original Qualität" verwende und das ach nicht erwähnt habe, sondern explizit ein individuelles Format auswähle - entweder FLAC oder M4A ALAC / M4A mit fixer Bitrate 320 kps. Mein Problem besteht darin, daß Audials nicht dem ausgewählten Format folgt:
      Images
      • enigma_Audials.jpg

        252.24 kB, 1,038×508, viewed 23 times
      Hast meinen nachgeschobenen zweiten Beitrag nicht gesehen? Entschuldige, war verwirrt, warum Du dann überhaupt noch die 320 kbps Spotify erwähnt hast, und überhaupt Dich an dieses uralte Thema dran gehängt hattest – wo „Original-Qualität“ offenbar eines der Probleme war.

      Somit kann ich Dir bei dem Problem mit den Infos leider nicht helfen, wende Dich an den Support, mach Log-Dateien usw.
      Hallo Liebe User,

      Audials verwendet für seine M4a Profile ein aac-Codec, der nur variable Bitrate kann. D.h., wenn in der GUI 320kbit ausgewählt wird, dann wird dem Codec gesagt: nimm dein bestes Qulitätsprofil. Der Codec verwendet dann abschnittsweise unterschiedliche Bitrate. Btw. das "exakt" in den Einstellung bezieht sich lediglich darauf, dass eben nicht die Quelle für die Qualitätsauswahl herangezogen werden sollte.

      Weiterhin sollte man erwähnen, dass Spotify mit ogg vorbis streamed. Und da aac deutlich effizienter codiert als ogg kommt man bei den AAC Files mit kleineren Bitraten und Files aus. Da spart offensichtlich Spotify an Patentkosten auf Kosten der Bandbreite.

      Ich hoffe ich konnte etwas zur Aufklärung beitragen,

      Euer Audials
      Viele Grüße / Best regards,



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      Gut zu wissen.

      Und jetzt, @audials, bitte mal erklären, wie „Original-Qualität“ insbesondere bei Streaming funktionieren soll und welchen Sinn das haben soll? Damit ich Schei***-64-kbps-Streaming weiterhin auch an der Bitrate als Schei***-Qualität auf der Festplatte erkenne? Die namensgebende „Original-Qualität“ kann ich mir aus technischer Sicht nicht erklären, dafür unterscheiden sich – wie hier – doch zumeist Streaming- und Aufnahmeformat zu sehr...

      Nochmal: Ich behaupte, diese Funktion trägt mehr zu Fehlnutzung, Missverständnis und Problemen bei als dass sie irgendwem in den letzten Jahren wirklich geholfen hätte!
      Danke an das Audials Team für die Antwort. Wenn ich auch nicht verstehe, warum die 320 kps Streaming Rate von Spotify bei der Aufnahme vom Audials Codec auf ca. 200kps und darunter gedrückt wird. Denn bei anderen Soundkarten Recordern (AVS, Free Recorder u.a.) funktioniert es ja auch. Die geringere Filegröße, die hier als ein Vorteil angeführt ist, hat für mich keine Relevanz, außerdem geht sie immer mit einer höheren Komprimierung einher. Und damit ist das auswählbare Format M4A ALAC bei Audials irreführend. Ob hörbar oder nur meßbar - es gibt demnach einen Qualitätsunterschied zwischen dem Spotify Streaming mit 320 kps und dem Audials M4A Recording mit um die 200 kps.

      Ich habe noch einmal eine Ansicht (s. vorheriger Thread) des Spotify Copy Streams der CD Enigma angehängt, nur statt mit Audials jetzt mit AVS aufgenommen, Format M4A ALAC.
      Images
      • enigma_AVS.jpg

        31 kB, 824×134, viewed 19 times
      Grüße und Dank für eine Antwort, Bodo

      Windows 10 Pro 64-bit
      Audials Tunebite Platinum 2016
      externe Soundkarte Focusrite Scarlet 2/2
      (onboard Soundchip nicht aktiv)
      Intel i7 - 6700 - 32 GB

      Post was edited 1 time, last by “Falkenried” ().

      An der Stelle muss ich @audials weitgehend in Schutz nehmen, er hat Deine Fragen zumeist beantwortet. Es liegen allerdings Missverständnisse Deinerseits vor:

      „Ob hörbar oder nur messbar - es gibt demnach einen Qualitätsunterschied“ – so kann man das nicht sagen, Datenmenge („kbps“) ist nicht gleich „Qualität“, ein besserer und modernerer Codec benötigt weniger Datenmenge für eine vergleichbare Qualität, und M4A ist weiter entwickelt als Ogg-Vorbis (= Spotify) und erst Recht als MP3.

      Es wurde auch erklärt, dass der von Audials verwendete Encoder schlicht keine „320 kbps CBR“ für M4A unterstützt, sondern nur VBR (also die „ca.“-Varianz in den Bitraten). Dass Deine anderen Programme mit anderen Encoder das können ist prima, es ist auch ärgerlich dass Audials scheinbar nicht in der Lage ist, nicht unterstützte Einstellungen gar nicht erst einstellbar zu machen. Sicherlich Nachteile von Audials, dennoch wurde das eingeräumt und die Frage beantwortet.

      Einzig der Punkt ALAC geht m.E. an Dich, wobei ich den spontan in Audials auch gar nicht finde, nur ein altes Thema hier im Forum (2009), womit das mit Trick über Kommandozeilenparameter hinzukriegen sein soll. Ich bin ja auch neugierig, wo hast Du das („ALAC“ oder „M4A Lossless“) in Audials gefunden?
      Danke für die bisherigen Kommentare. Ich habe jetzt die für mich beste Methode gefunden, um Spotify aufzunehmen:

      1. Aufnahme des Streams mit Audials Tunebite Platinum im Format FLAC, doppelte Geschwindigkeit.
      2. TAG Anpassung mit Mp3tag, der auch FLAC und M4A bearbeitet
      2. Konvertierung mit AVS Audio Converter, falls ich mal aus dem FLAC File in M4A oder MP3 konvertieren will. Der AVS Konvertierer ist sehr bedienerfreundlich, bisher fehlerfrei und sehr schnell.

      Aufnahme, Archvierung (verschiedene Speicherorte) und ggfs. Konvertierung habe ich über einen batchjob geregelt.

      Nun kann ich mich wieder der Musik widmen und die Technik hinter mich lassen. :)
      Grüße und Dank für eine Antwort, Bodo

      Windows 10 Pro 64-bit
      Audials Tunebite Platinum 2016
      externe Soundkarte Focusrite Scarlet 2/2
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      Intel i7 - 6700 - 32 GB