Konverter 1x1 - Teil 2: Audio

Die häufigsten Audioformate auf einen Blick

Für jedes Audiogerät das richtige Format

Es gibt eine große Anzahl von verschiedenen Audioformaten, die für die unterschiedlichsten Zwecke & Geräte geeignet sind. Je nachdem was für ein Endgerät, wie z. B. iPod, iPhone, Android Smartphone, man zum Anhören seiner Lieblingssongs verwenden möchte, können unterschiedliche Audioformate erforderlich sein. Dadurch ist es für den Nutzer oft schwierig sich in der Fülle der Formate zurecht zu finden. In Teil 2 des Konverter 1x1 erklärt der Audials Informer daher die wichtigsten Audiodateiformate.

Audials Software hat als Universalkonverter für alle deine Geräte und Medien die passende Lösung

Audials setzt dabei nicht voraus, dass du Experte in Sachen Codecs bist und genau weißt welche Parameter du auf welche Werte setzen musst, um das optimale Ergebnis für deine Geräte zu erzielen. Am einfachsten ist die Auswahl eines der vordefinierten Universal-Profile. Je nach gewähltem Profil wird die Konvertierung mit Einstellungen durchgeführt, die in den meisten Fällen zu guten Ergebnissen für den selektierten Anwendungsfall führen.

Überblick über die wichtigsten Audioformate

Bei Audioformaten unterscheidet man zwischen verlustfrei und verlustbehaftet komprimierten Formaten und unkomprimierten Formaten. Gemeinsam können diese unterschiedlichen Dateien in sogenannten Containerdateien untergebracht werden.

Unkomprimierte Audiodatenformate

WAV
WAV (.wav) ist die Abkürzung für WAVE und ist ein Audiodateiformat, welches die Daten nicht komprimiert. Dadurch wird das Audio in höchster Qualität gespeichert; dies hat aber auch einen sehr hohen Speicherbedarf zur Folge.
AIFF (Apple)
Bei diesem Format werden die Daten nicht komprimiert und daher sehr große Dateien erzeugt. AIFF (.aiff; Abkürzung für Audio Interchange File Format) wird hauptsächlich von Apple verwendet.
AU (Sun Microsystems)
Das AU-Format (.au; Abkürzung für Audio Unit) wurde von Sun Microsystems entwickelt und ist das Standardformat bei NeXT- und Sun-Rechnern.

Verlustfrei komprimierte Audiodatenformate

Bei dieser Art der Audiodatenkomprimierung werden die Audiodateien ohne Qualitätsverlust komprimiert und die Dateigröße um 25% bis 50% der ursprünglichen Größe reduziert.

FLAC
Bei FLAC (.flac) handelt es sich um die Abkürzung für Free Lossless Audio Codec und einen Codec zur verlustfreien Audiodatenkompression. Das Format lässt sich mit vielen Audioprogrammen wie z. B. VLP Media Player oder Windows Media Player abspielen.

Verlustbehaftet komprimierte Audiodatenformate

Bei der verlustbehafteten Audiodatenkomprimierung wird eine Datenreduktion durchgeführt, die ein zur Ausgangsdatei näherungsweise ähnliches Signal erstellt, bei dem für den Menschen kein Unterschied zum Original erkennbar ist. 

AAC
AAC (.aac; Abkürzung für Advanced Audio Coding) wurde von der Moving Picture Experts Group entwickelt und ist ein Format zur Kompression von Audiodaten. AAC-Audiodateien verfügen über eine exzellente Qualität bei relativ kleinen Dateien.
AC-3/ Dolby Digital
Das AC-3-Format wird auch Dolby Digital genannt und bezeichnet ein Bitstream-Format, welches mit einer verlustbehafteten Datenkompression arbeitet. Dolby Digital wird unter anderem für Kinofilme, DVDs und Blu-rays verwendet.
MP2
Das MP2-Format (.mp2) verwendet ein standardisiertes Verfahren zur Audiodatenreduzierung von digitalen Audiodateien. Nach der weitest gehenden Ablösung durch MP3 ist es immer noch ein wichtiger Standard im digitalen Rundfunk als Teil von DAB und DVB.
MP3
Das MP3-Format (.mp3; Abkürzung für MPEG-1 Audio Layer 3) wurde von einer Expertengruppe entwickelt und verwendet ein standardisiertes Komprimierungsverfahren. Die Qualität ist bei vergleichsweise kleinen Dateien sehr gut.
WMA/ WMA Pro
Dieses Audiodateiformat (.wma; Abkürzung für Windows Media Audio) wurde von Microsoft für das Windows Betriebssystem entwickelt. Durch die Komprimierung entstehen relativ kleine Dateien, die dennoch eine gute Qualität ermöglichen. Das Format WMA Pro verwendet sieben Audiokanäle und einen Tieftonkanal, während WMA nur zwei Tonkanäle unterstützt.
M4A/ M4B
Bei diesen beiden Formaten handelt es sich um Containerformate für MPEG-4. M4A wird für Audioinhalte verwendet, wohingegen M4B für Hörbücher oder Hörspiele verwendet wird. Eine M4B-Datei kann für Hörbücher wichtige Informationen enthalten, wie z. B. Bilder, Hyperlinks oder Kapitelmarken.
M4P
Bei Dateien im M4P-Format handelt es sich um AAC-Audiodateien, die mit DRM geschützt wurden. Diese sind besonders im Apple iTunes Store zu finden.
OGG (Vorbis)
OGG (.ogg) wurde von der Xiph.Org Foundation als Alternative zum MP3-Dateiformat entwickelt. Es handelt sich um einen patentfreien Codec zur Audiodatenkompression.

Konvertieren in der Online Hilfe von Audials 11

Zur Bedienung des Konverters findest du weitere Informationen in der Online Hilfe. Mehr

Audials Experten Modus

Neben den vordefinierten Profilen bietet Audials auch die Möglichkeit zu individuellen Einstellungen

Individuelle Profile für jede Anforderung

Wie auch bei Videoformaten, ist es auch bei Audiodatenformaten möglich mit Audials individuelle Einstellungen vorzunehmen und so eigene Profile zu erstellen. In den Experteneinstellungen kannst du ganz einfach den Container und Codec sowie die Bitrate einstellen und so die für dich optimalen Ergebnisse bei der Konvertierung erreichen.

Container

Der Container bezeichnet das Ausgabeformat und die Dateiendung der konvertierten Audiodatei. Für Audiodateien stehen OGG, MP3, M4A, WMA, WAV und FLAC zur Auswahl.

Codec

Der Codec legt fest, wie der Inhalt der Datei abgelegt wird. Nur mit den richtigen Codecs kann die Ausgabedatei auf den Wiedergabegeräten abgespielt werden.

Bitrate

Mit der Bitrate können Qualität und Größe der Ausgabedateien eingestellt werden. Mögliche Audio Bitraten: 24-320 kbps. Alternativ kann auch die Originalbitrate beibehalten werden. Variable Bitraten werden selbstverständlich auch unterstützt.