Welche Sänger wurden im Januar geboren oder gingen 2016 von uns?

Prominente Künstler-Vorstellung mit interessanten Hintergrundinformationen

Geburtstage

Alicia Keys: 25. Januar

Die Sängerin, Songwriterin, Pianistin und Musikproduzentin Alicia Keys wurde 1981 unter dem Namen Alicia Augello Cook im New Yorker Viertel Hell’s Kitchen geboren. Ihre Eltern trennten sich als Alicia zwei Jahre alt war. Daraufhin wuchs sie bei Ihrer Mutter auf, die sie zum Musik- und Tanzunterricht anmeldete. Mit sieben Jahren begann Alicia Klavierstunden zu nehmen. Mit 14 fing sie an, Songs zu schreiben. In den frühen 1990er Jahren traf sie Jeff Robinson, der ihr langjähriger Manager werden sollte. Er stellte sie den Plattenfirmen vor, die begeistert von dem Talent und Gespür für Musik der jungen Künstlerin waren. Mit Columbia Records unterschrieb sie kurz darauf einen Plattenvertrag. Zur gleichen Zeit war Alicia an der Universität eingeschrieben, die sie aber bereits nach einem Monat wieder verließ, um sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren. 

Musikalische Erfolge

Ihre erste professionelle Song-Aufnahme machte sie für den Film Man in Black, zu dem sie auch den Text schrieb. Diese wurde allerdings nie als Single veröffentlicht. Nach einem Streit endete dann auch noch die Zusammenarbeit mit ihrer Plattenfirma. Anschließend rief Alicia Clive Davis an, der sie bei Arista Records unter Vertrag nahm und mit ihr zu J Records wechselte. Für den Künstlernamen Keys entschied sich Alicia, nachdem ihr Manager von diesem Namen geträumt hatte. Im Jahr 2001 erschien das Album Songs in A Minor, dass sowohl Klavier-Akkorde als auch R&B-, Soul- und Jazz-Elemente enthält. Es wurde ein voller Erfolg, in den USA und auf internationaler Ebene. Die Single Fallin‘ aus diesem Album war sechs Wochen an der Spitze der Billboard Hot 100 Liste. Auch mit den nachfolgenden Singles ebbte der Erfolg nicht ab. 2002 gewann Alicia Keys fünf Grammy Awards an einem einzigen Abend. Das zweite Album „The Diary of Alicia Keys“ wurde in der ersten Woche über 600.000 Mal verkauft und erzielte damit die meisten Verkäufe einer weiblichen Künstlerin im Jahr 2003. Die Single „If I Ain’t Got You“ blieb über ein Jahr in den R&B/Hip-Hop Charts. Die später folgenden Singles wie Superwoman, No One, Empire State of Mind oder Girl On Fire kamen bei Publikum ebenfalls sehr gut an.

Die neueste Single

2016 brachte Alicia Keys die Single In Common heraus. Darin weicht sie von dem für sie typischen R&B Sound ab und überrascht mit Dancehall-Sound, lateinamerikanischem Beat und exotischen Klängen. Im Lied geht es um eine dysfunktionale Liebesgeschichte.

Musiker-Todesfälle 2016

David Bowie

Trendsetter, Pop-Ikone und fantastischer Künstler, der sich in seiner Musik voll auslebte und unvergessliche Denkmäler schuf. All das war David Bowie und so wird er uns auch nach einem Tod in Erinnerung bleiben. David Robert Jones nahm Ende der 60er Jahre den Künstlernamen David Bowie an und hatte 1972 mit dem Album "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" seinen ersten großen Erfolg. Titel wie "Let's Dance", "China Girl", „We Could be Heros“ und viele weitere waren sehr erfolgreich. Beim Hurricane Festival im Jahr 2004 erlitt er einen Herzinfarkt und musste operiert werden. 2016 verstarb er (für die Öffentlichkeit) überraschend an Krebs.

Prince

Der 1984 veröffentlichten Hit Purple Rain ist einer der besten der Pop-Geschichte. Der Sänger und Songwriter hat angeblich 28 Instrumente beherrscht. Nach einem Streit mit seiner Plattenfirma legte er den Namen Prince ab und bediente unter Namen wie "Jamie Starr", "Alexander Nevermind" oder "Joey Coco" fast alle Genres der Musik: Soul, Pop, R&B, Funk, Blues über Rock und Jazz.

Maurice White

Den Sound der Discos in den Siebzigern prägte Maurice White mit seiner 1969 gegründeten Band Earth, Wind and Fire. Er sang, komponierte und produzierte die meisten der Soul- R&B- und Funkstücke. Der Sänger erkrankte in den Neunzigern an Parkinson und verstarb in Februar 2016 mit 74 Jahren an dieser Krankheit.

Leonard Cohen

Mit 13 Jahren lernte Leonard Cohen Gitarre. Bevor er aber mit der Musik bekannt wurde war er Schriftsteller. Die Fähigkeit gute Texte zu schreiben half ihm auch ab 1967, als er eine Karriere als Folksänger und Songwriter begann. Der Hit "Suzanne" verhalf ihm zum internationalen Durchbruch. Folgende Songs waren "Lover Lover Lover", "Hallelujah" und "So Long Marianne". Nach einer musikalischen Pause in den 90er Jahren meldete er sich in den 2000ern wieder zurück. Im November 2016 verstarb mit Leonard Cohen eine weitere Musiklegende.

George Michael

1986 wurde Wham von George Michael und Andrew Ridgeley gegründet. Hits wie "Wake Me Up Before You Go-Go", "Freedom" oder "Last Christmas" machten Wham bekannt. Nach dem Ende von Wham 1989 startete George Michael eine erfolgreiche Solokarriere mit den Songs "Faith", "Careless Whisper ", "Jesus To A Child ", "Father Figure" und "Don't Let The Sun Go Down On Me ...". Am 25. Dezember starb George Michael überraschend mit 53 Jahren.

Hol dir jetzt alle Hits mit der Wunschliste von Audials

Starte einfach Audials One oder Audials Music Rocket. Unter "Musikwünsche" im Bereich "Musik und mehr" erscheinen nach Eingeben eines Künstlers alle Stücke. Jedoch lassen sich in den Ergebnissen auch die einzelnen Alben finden. Durch Klick auf ein Album werden die einzelnen Tracks aufgelistet. Geht man jetzt auf "Album wünschen" erscheint es in der Wunschliste. Nach Schließen des Fensters und Klick auf "Erfüllen" werden die Lieder gesucht und aufgenommen.