Welcher Sänger ist im September geboren oder 2017 von uns gegangen?

Prominente Künstler-Vorstellung mit interessanten Hintergrundinformationen

Geburtstag

Pink: 8. September 1979

Die US-amerikanische Pop-Rock-Sängerin und Songschreiberin zählt mit mehr als 40 Millionen verkauften Alben und 70 Millionen verkauften Singles zu einer der erfolgreichsten Künstlerinnen der Gegenwart.

Kindheit und Jugend

Als Pink – eigentlich Alecia Beth Moore – mit sieben Jahren die Scheidung der Eltern miterleben musste, stellte dieses Ereignis ihr Leben auf den Kopf. Der Vater als zentrale Figur in ihrem Leben fiel weg und die Beziehung zu ihrer Mutter gestaltete sich zunehmend schwierig. Auf Veranlassung der Mutter begab sich Alecia wegen Alkohol- und Drogenmissbrauch in therapeutische Behandlung, die allerdings ohne Erfolg blieb. Mit 16 Jahren warf die Mutter sie nach dem Schulabbruch sogar aus der Wohnung. Ihre Emotionen verarbeitete sie in selbstgeschriebenen Gedichten, die später als Grundlage für Songs wie "Family Portrait" dienten.

Karriereanfang

Als Kind litt die spätere Sängerin unter Asthma und bekam Tanz- und Gesangsunterricht, um die Atemtechnik zu verbessern. Die Stimme entwickelte sich derart gut, dass Pink Mitglied eines Kirchenchors wurde. Während der High-School-Zeit erkannte ein DJ in einem Club in Philadelphia das Talent der damals 13-jährigen und engagierte sie als Tänzerin, später auch als Background-Sängerin einer Hip-Hop-Gruppe. Mit 16 Jahren zog Pink nach Atlanta, das damalige Zentrum der US-Musikindustrie und gründetet mit zwei weiteren Mitgliedern die R&B-Gruppe „Choice“. Durch ein Demoband des Songs „Key to My Heart“ bekamen sie kurz darauf einen Plattenvertrag. Im Jahr 1998 kam es zu musikalischen Differenzen und die Gruppe trennte sich.

Solokarriere

Daraufhin arbeitete Pink wieder an eigenen Songs und bekam einen Vertrag als Solokünstlerin. Die Debütsingle „Gonna Make Ya Move (Don’t Stop)“, erschien ebenfalls 1998. Das Debütalbum aus dem Jahr 2000 brachte mit Liedern wie „There You Go“, „Most Girls“ und „You Make Me Sick“ lediglich einen Erfolg im englischsprachigen Raum.

Zusammenarbeit mit Jugendidol

Bei der Arbeit am zweiten Album kam es zu Differenzen mit der Plattenfirma, die dazu führten, dass Pink bei der Ex-Frontfrau der 4 Non Blonds Linda Perry landete, um mit ihr zusammen an Songs für das zweite Album M!ssandaztood zu schreiben. Titel wie “Get the Party Started”, “Don’t Let Me Get Me”, “Just Like a Pill” und “Family Portrait” erreichten Top-Platzierungen in den internationalen Charts.

Alben von 2003 bis 2017

Im Jahr 2003 erschien das Album “Try This” mit den Singles “Feel Good Time”, “Trouble” und “Last to Know”. 2006 folgte das Album “I’m Not Dead” mit “Stupid Girls”, “Who Knew” oder Pink’s erste politische Kritik “Dear Mr. President”. Im Jahr 2008 folgte das fünfte Studioalbum Funhouse. Das Greatest Hits Album von 2010 enthielt die neuen Songs „Raise Your Glass“ und „Fuckin' Perfect“. Ebenfalls erfolgreich war das Album „The Truth About Love“. Im Oktober 2017 erscheint das neue Album „Beautiful Trauma“, von dem bereits die Single „What About Us“ veröffentlicht wurde.

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Abschied

Im Sommer 2017 sind wichtige Künstler der Musikwelt von uns gegangen. Wir möchten daher die Biografie von Chester Bennington, dem Frontmann von Linkin Park, und Chris Cornell von der Band Soundgarden genauer Beleuchten.

Chris Cornell: 18. Mai 2017

Im Mai 2017 wurde bekannt, dass sich der amerikanische Sänger, Musiker und Songwriter Chis Cornell das Leben genommen hat. Als Sänger der Bands Soundgarden und Audioslave ist er bekannt geworden, verfolgte aber immer wieder auch Soloprojekte wie die Alben Euphoria Morning (1999), Carry On (2007) oder Higher Truth (2015). Für den Film-Song „The Keeper“ bekam er eine Golden Globe Nominierung. Darüber hinaus trug er auch den Song „You Know My Name“ für den James Bond-Film Casino Royal (2006) bei. Insgesamt verkaufte er weltweit mehr als 30 Millionen Platten. 

Schule und Arbeit

Das erste Mal vor Publikum sang Chris Cornell in seiner Grundschule, den Antikriegssong One Tin Soldier. In seiner Jugend hörte er gerne Songs der Beatles. Zur gleichen Zeit wurde er zunehmend depressiver, brach die Schule ab und verließ kaum das Haus. Ab dem 13. Lebensjahren begleiteten Alkohol und Drogen seinen Alltag. Seine musikalischen Ambitionen ein Rockstar zu werden unterstützten seine Eltern. Doch bevor er mit der Musik erfolgreich wurde, musste sich Chris einige Jahre als Kellner, Tellerwäscher und Fischhändler durchbeißen. 

Aufstieg mit Grunge-Band

Im Jahr 1984 entstand die Band Soundgarden, zusammen mit Gitarrist Kim Thayil und Bassist Hiro Yamamoto. Chris Cornell übernahm am Anfang das Schlagzeug und den Text, konzentrierte sich aber später nur noch auf den Gesang und Scott Sundquist sowie anschließend Matt Cameron übernahmen das Schlagzeug. 1990 erschien das Debütalbum Ultramega OK. Schnell stiegen Soundgarden zu einer der erfolgreichsten Grunge-Bands in Seattle auf, neben Nirvana, Alice in Chains und Pearl Jam. 

Internationaler Durchbruch, Trennung und Wiedervereinigung

Mit dem vierten Album Superunknown schaffte die Band den internationalen Durchbruch. Die Singles Spoonman und Black Hole Sun wurden mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Auch das Album aus dem Jahr 1996, Down on the Upside, überzeugte mit Songs wie „Pretty Nose“, „Burden in My Hand“ oder „Blow Up the Outside World“, war aber kommerziell weniger erfolgreich als das vorherige Album. Aufgrund von Unstimmigkeiten über die weitere musikalische Ausrichtung von Soundgarden, trennten sich die Mitglieder 1997. Erst im Jahr 2010 wurden die Differenzen beigelegt und Soundgarden fand wieder zusammen. 

Audioslave

Von 2001 bis 2007 war Chris Cornell außerdem in die Band Audioslave involviert. Das erste Album brachte Titel wie „Show Me How to Live“, „Cochise“ und „Like a Stone“ hervor. Auf dem zweiten Album Out of Exile befinden sich Songs wie “Be Yourself”, „Doesn’t Remind Me“ und „Your Time Has Come“. Im Laufe einer Tournee wurden bereits die meisten Lieder für das dritte Album Revelations geschrieben. Nach Konflikten zwischen den Mitgliedern löste sich Audioslave 2007 auf, schloss sich aber Anfang 2017 wieder zusammen. 

Das letzte Konzert

Im Laufe seiner Karriere hatte Chris Cornell immer wieder Probleme mit Depressionen, Alkohol und Drogen. Nach einer Show von Soundgarden wurde er im Mai 2017 in einem Hotelzimmer Tod von seinem Bodyguard aufgefunden. 

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Chester Bennington: 20. Juli 2017

Am 20. Juli 2017 starb der US-Rocksänger in Kalifornien. 

Kindheitstrauma

In Phoenix, Arizona wurde er als Chester Charles Bennington geboren und wuchs dort auf. Seine Eltern ließen sich scheiden, als Chester noch ein Kind war. Er wohnte anschließend bei seinem Vater, der sich kaum um ihn kümmerte. Auch von seiner Mutter fühlte er sich im Stich gelassen. Seine Kreativität war im Jugendalter bereits ausgeprägt und so schrieb Chester Songs und malte Bilder, um die Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten. Doch auch Alkohol und Drogen nahm er schon damals. 

Erste Band und Jobs

Im Jahr 1993 gründete er mit einem Jungendfreund die erste Band. Chester Bennington zog 1994 zurück zu seiner Mutter und machte den Schulabschluss. Er jobbte bei einem Immobilienunternehmen sowie einer Fast-Food-Kette und baute dann eine Tattoo-Studiokette auf. Aufgrund geringer finanzieller Mittel ersetzte er sogar den Ehering bei der Hochzeit mit Samatha Olit im Jahr 1996 durch eine Tätowierung. 

Entstehung von Linkin Park

Nach Auflösung der Band Grey Daze, wurde Chester Sänger bei Hybrid Theory. Fünf Wochen nach dessen Eintritt, veröffentlichte die Band die erste EP in Eigenregie. Der Erfolg war eher bescheiden. In der Warner Music Group fanden sie kurz darauf einen Verleger, benannten sich in Linkin Park um und veröffentlichten in Jahr 2000 das erste Album. Als Studioalbum verkaufte sich Hybrid Theory 24 Millionen Mal. 

Karriere und Gesundheit

Chester Bennington fühlte sich in den Anfangsjahren oft krank und ging häufig ins Krankenhaus. Seine Beziehung zu seiner Frau zerbrach 2005 an den Folgen und er heiratete im gleichen Jahr erneut. Aus einem Soloprojekt, dass 2005 gestartet wurde, entstand eine weitere Band, Dead by Sunrise. Außerdem war er von 2013 bis 2015 Leadsänger der Band Stone Temple Pilots. 

Abruptes Ende an Zenit des Erfolgs

Zu seinen Erfolgshits mit Linkin Park gehören: Numb, Breaking the Habit, In the End, What I’ve Done, The Catalyst, Bleed It Out, Somewhere I Belong, Burn It Down, Crawling, Castle of Glass oder New Divide. 
Mit 41 Jahren beging er Selbstmord.  

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